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Mentoring-Programm 12+ für Schüler an der TU Dortmund

"Jungen in die TU Dortmund!“

Im Rahmen des Mentoring-Programs 12+ bieten die Fakultäten 12 bis 16 der TU Dortmund – das sind die Fakultäten Humanwissenschaften und Theologie, Kulturwissenschaften, Kunst und Sportwissenschaften, Rehabilitationswissenschaften sowie Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie – den Schülern von 12 bis 14 Jahren die Möglichkeit an, an Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Universität teilzunehmen. Durch das Programm will man männliche Jungendliche auch für die obengenannten Studienbereiche gewinnen.

Aufgeteilt in kleine Gruppen werden die Schüler von ihrem Mentor (einem Studenten) begleitet, der sie beim Kennenlernen der Studiengänge aus den sozialen, erzieherischen, kulturellen sowie künstlerischen Bereichen unterstützt und über Studienbedingungen, -abläufe, -inhalte und -kultur informiert. Wie uns Jill Timmreck, die Projektkoordinatorin für das Programm 12+, mitteilt, trägt die Mentoring-Beziehung wesentlich zum Erfolg des Projekts bei, wie das Mädchen-Mentoring MinTU, das schon seit 2012 mit steigender Beliebtheit läuft, gezeigt hat.

Während des einjährigen Mentoring-Programms werden die Schüler einen informativen und praxisorientierten Einblick in das Leben und Lernen an der TU Dortmund bekommen. Die Erfahrung durch das 12+ Programm mag dann eine wichtige Rolle bei ihrer Entscheidung für ein soziales, erzieherisches, künstlerisches oder kulturelles Studium spielen.

Der Workshop des Institutes für Evangelische Theologie und des Institutes für Katholische Theologie findet am 23.02.2017 von 9.30 bis 11.30 Uhr und 12.30 bis 14.30 Uhr im Raum 2.410, Emil-Figge-Straße 50, statt.

 

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Inhaltlich möchten wir drei Themenbereiche ansprechen:

1) In einem ersten Schritt sollen *berufliche Möglichkeiten* des Faches  geklärt werden. Dazu werden wir uns mithilfe eines spielerischen  Einstiegs das Berufsfeld des Religionslehrers anschauen. Die Jungen bekommen die Möglichkeit, sich unterschiedliche Formen des Religionsunterrichts, wie sie in Deutschland vorzufinden sind, zu  „erarbeiten“. Dadurch können sowohl inhaltliche wie auch rechtliche  Aspekte des Berufsfeldes in den Blick genommen werden.

2) Diese Grundlage nutzen wir, um einen groben *Überblick über das  Studium* zu geben: Was genau wird in dem Studium vermittelt? Wie ist das  Studium aufgebaut? Welche Anforderungen werden gestellt? Aber auch: Welche Inhalte des Faches sind für den späteren Beruf des Religionslehrers relevant? Und: Welche beruflichen Alternativen ergeben sich durch das Studium?

3) In einem letzten Schritt möchten wir ganz konkret die *Lebenswelt der Schüler* einholen. Denn gerade in Bezug auf Religion und Religionsunterricht ergeben sich bei den Schülern oftmals viele (existenzielle) Fragen, die sie im Rahmen dieses Workshops frei äußern dürfen. Die Schüler sollen in einer geschützten Umgebung, in der kleinen Gruppe, die Möglichkeit bekommen, hier (An-)Fragen an Religion, Glaube und Religionsunterricht zu stellen und in eine Diskussion über ihre eigenen Fragen einzutreten. An dieser Stelle ergibt sich die Möglichkeit, eventuelle Vorurteile aber auch Unwissen zu beseitigen, aber auch offene Angebote zu schaffen, in den Austausch zu kommen. Während der drei Themenbereiche soll es kleinere Pausen geben. Diese können die Schüler nutzen, um mit uns persönlich ins Gespräch zu kommen, aber auch, um sich im Institut umzusehen und erste Eindrücke zu sammeln.

 

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