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Univ.-Prof. Dr. theol. Britta Konz – Professorin

Univ.-Prof. Dr. theol. Britta Konz – Professorin Foto von Univ.-Prof. Dr. theol. Britta Konz

Telefon
(+49)231 755-7448

Fax
(+49)231 755-2811

Sprechzeiten
In der vorlesungsfreien Zeit:
Dienstag, 03.09.2019, 12.00 Uhr

Adresse

Campus Adresse
Campus Nord
EF50

Postadresse
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund
Deutschland

Raum 2.413

Inhalt

Britta Konz is a Professor of Religious Education at TU Dortmund University. Her research focuses on Interreligious Education, Art and Religion, the Didactics of Church History and Religious Education Media Didactics. Her current research projects address Interfaith Theologising with Art, Religion in the Context of Migration and Intercultural Theology.

Having studied for a Diplom in Protestant Theology in Frankfurt am Main and Heidelberg, Britta Konz took a Master’s in Education in Oldenburg (Art and Religion). She completed her doctorate at Heidelberg University with a dissertation entitled “Bertha Pappenheim. Ein Leben für weibliche Emanzipation und Jüdische Tradition” [Bertha Pappenheim. A Life for Female Emancipation and Jewish Tradition] in 2004. She went on to complete her habilitation at the University of Kassel on “Anamnetisches Theologisieren. Ein Beitrag zur Kirchengeschichtsdidaktik im Religionsunterricht“ [Anamnetic Theologising. A Contribution to the Didactics of Church History in Religious Education].

 


Lehr- und Forschungsbereich

Professur für Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Religionspädagogik

 

Forschungsschwerpunkte

  • Kunst und Religion/ Theologisieren mit den Künsten
  • Kirchengeschichtsdidaktik und anamnetisches Lernen
  • Interkulturelle, Interreligiöse und Intrareligiöse Bildung
  • Migrationssensible Religionspädagogik
  • Jüdisch-christlicher Dialog und Antisemitismuskritische Religionspädagogik
  • Religionspädagogische Mediendidaktik

  

Aktuelle Forschungsprojekte

Aktuelle Forschungsprojekte zu Interreligiösem Theologisieren mit Kunst (Kooperationsprojekt mit der Universität Hamburg), zu Religion im Kontext von Migration sowie zu Interkultureller Theologie im Religionsunterricht

 

Vita / Akademische Laufbahn

Geboren 1972 in Frankfurt/ Main

Verheiratet, 3 Kinder

  • Studium der Germanistik und Romanistik in Frankfurt/ Main (1991)
  • Studium der ev. Theologie in Frankfurt/ Main und Heidelberg (1992-1999)
  • Diplom ev. Theologie an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg (1999)
  • Studium Bachelor und Master of Education mit den Fächern Religion und Kunst in Oldenburg (2009-2015)
  • Master of Education (2015)
  • Promotion im Fach Kirchengeschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bei Prof Dr. Jörg Thierfelder (2004)
  • Habilitation im Fach Religionspädagogik an der Universität Kassel bei Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz (2015)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in der Kirchengeschichte und Religionspädagogik (2001-2016)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg für Religionspädagogik und Inklusion/Interreligiöses Lernen (2016- 2017)
  • Vertretung der Professur für Religionspädagogik am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Oktober 2011 - März 2013 und Oktober 2015-März 2016)

  • Ernennung zur Privatdozentin der Universität Kassel (2017)

Lehr und Forschungsaufenthalte im Ausland

  • Forschungsaufenthalt in New York, USA, am Leo Baeck Institute und der Public Library – Judaica (2000)
  • Teilnahme am Projekt „Religion and modernity“ des Max-Planck-Institutes für Geschichte mit Tagungen in Göttingen und der University of Chicago (2000)
  • Lehrauftrag an der Universität Luzern (WS 08/09)

Stipendien und Wissenschaftliche Auszeichnungen

  • Stipendiatin des Evangelischen Studienwerkes Villigst (1993 – 1999)
  • ESG-Stipendium für Hochschulpolitik (1999)
  • Stipendiatin der DFG, interdisziplinäres Graduiertenkolleg der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt/ Main und der Universität Kassel (1999 – 2001)
  • Auszeichnung der Dissertation mit dem „Leonore-Siegele-Wenschkewitz-Preis“ des Vereins zur Förderung feministischer Theologie in Forschung und Lehre e.V. (2005)
  • Auszeichnung der Dissertation mit dem ,„Hanna-Jursch-Preis“ der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) zur Förderung herausragender wissenschaftlich-theologischer Arbeiten aus der Perspektive von Frauen (2005)

Hochschuldidaktische und Schulpädagogische Qualifikationen

  • Teilnahme an der schulischen Ausbildungsphase der Vikarsausbildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg (2004- 2005)
  • Abschluss der Praktischen Probe Religionspädagogik mit den APVO entsprechenden Vorgaben für  Stundenentwurf und Prüfungsunterricht, Erwerb der Lehrbefugnis für das Fach Religion (2005)
  • Unterricht an der Grundschule Bremer Heerstraße, Oldenburg (2004 - 2005)
  • Fachpraktikum am Gymnasium Eversten Oldenburg (2016)
  • Teilnahme an Hochschuldidaktischen Weiterbildungen der Universitäten Oldenburg und Osnabrück (2006)
  • Betreuung der Vorbereitungsseminare und Fachpraktika sowie Forschungs- und Entwicklungspraktika für Grund-, Haupt- und Realschule und Gymnasium (2010-2016)
  • Leitung der Arbeitstreffen „Mitwirkende Lehrer“ in der Religionspädagogik (2011-2016)
  • Konzeptionelle Entwicklung der neuen Strukturen und Inhalte für die Praktika im Fach Religionspädagogik (GHR 300) für Grund- Haupt- und Realschule in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern und Fachseminarleiterinnen und –leitern

Schulprojekte und religionspädagogische Ausstellungen

  • Konzeption und Gestaltung der Ausstellung „Mein Gott, eine Frau!“ Religion und Frauenemanzipation mit Studierenden der Universität Oldenburg (2006)
  • Mitarbeit bei der Konzeption und Gestaltung der Erlebnisausstellung „Kreuz und Quer. Dem Geheimnis des Lebens auf der Spur“ (2008)
  • Konzeption und Gestaltung der Ausstellung „Kinderbibeln – mit Kindern gestalten“, Seminar, Unterrichtsprojekt und Ausstellung in Kooperation mit der Landesbibliothek Oldenburg (2013)
  • Mitgestaltung des theologisch-interdisziplinären Projektes im Rahmen des FLiF-Projektes „Villa Geistreich. Forschendes Lernen am Beispiel der Reformationsgeschichte“ zur Verzahnung forschenden Lernens an Hochschule und Schule (2013)
  • Leitung und schulische Begleitung des Kooperationsprojektes „Stille Pause“ der Carl von Ossietzky Universität und der Hermann-Ehlers-Schule

Tätigkeit in der akademischen Selbstverwaltung und Mitgliedschaften

  • Mitglied im Auswahlgremium des Graduiertenkollegs der DFG „Öffentlichkeiten und Geschlechterdifferenzen (2000)
  • Dezentrale Frauenbeauftragte des Instituts für Ev. Theologie und Religionspädagogik (2006-2012)
  • Stellvertretendes Mitglied der Studienkommission der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (2006)
  • Vorsitzende der Vorauswahlkommission Oldenburg des Ev. Studienwerkes Villigst (2007-2011)
  • Mitarbeit im Didaktischen Zentrum an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (2007-2016)
  • Mitglied im DIZ-Rat des Didaktischen Zentrums an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (2008-2013)
  • Mitglied im Regionalnetz GHR 300 in Zusammenarbeit mit Ministerien (2014-2016)
  • Mitglied der Gesellschaft für Wissenschaftliche Religionspädagogik (GWR)( seit 2008)
  • Mitglied im Arbeitskreis „Jüdische Wohlfahrtspflege“

  

Publikationen

Monographien und Herausgeberschaften

  • Konz, Britta, „Bertha Pappenheim (1859-1936): Ein Leben für weibliche Emanzipation und jüdische Tradition“ (Geschichte und Geschlechter Bd. 47), Frankfurt am Main 2005.
  • Konz, Britta/ Link-Wieczorek, Ulrike (Hg.), Vision und Verantwortung. Festschrift für Ilse Meseberg-Haubold, Münster 2004.
  • Konz, Britta, Anamnetisches Theologisieren. Ein Beitrag zur Kirchengeschichtsdidaktik im Religionsunterricht, erscheint in: (Beiträge zur Kinder- und Jugendtheologie). Kassel 2017.
  • Konz, Britta/ Ortmann, Bernhard/ Wetz, Christian (Hg.), Wir und die Anderen? Erkundungen im Grenzgebiet von Postkolonialismus und Theologie (in Druckvorbereitung)

Aufsätze

  • „Menschenbilder im Internet“, in: Religion heute 52 (Dezember 2002), S.242-244.
  • „Bertha Pappenheims neuer Familienbegriff“, in: Journal Bet Debora 2 „Die jüdische Familie. Mythos und Realität“ (2002), S.20-21.
  • „Bertha Pappenheim. A new Look at the Concept of the Family“, in: Journal Bet Debora 2 „The Jewish Family. Myth and Reality“ (2002)
  • Generationenkonflikte im Jüdischen Frauenbund, in: Ariadne 45-46 (Juni 2004), S.24-31.
  • „Religion, Emanzipation und gesellschaftspolitische Verantwortung: Leben und Werk der jüdischen Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim“, in: Konz, Britta/ Link-Wieczorek, Ulrike (Hg.), Vision und Verantwortung. Festschrift für Ilse Meseberg-Haubold, Münster 2004, S.38-52.
  • „Virtualisierung menschlicher Erfahrung. Menschenbild im Computerspiel“, in: Heumann, Jürgen (Hg.), Über Gott und die Welt. Religion, Sinn und Werte im Kinder- und Jugendbuch (Religion in der Öffentlichkeit Bd.8), Frankfurt am Main u.a. 2005, S. 237-258.
  • „Gender and Conversion“, in: Bremer, Jan u.a. (Hg.), Groningen Studies in Cultural Change, Groningen 2005.
  • „Nur durch Glücklichmachen gelangt man zum Glücklichsein“. Henriette May (1862-1928), in: Hering, Sabine (Hg.), Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von Biographien [Schriften des Arbeitskreises Geschichte der jüdischen Wohlfahrt in Deutschland Bd.2], Frankfurt am Main 2006, S. 284-294.
  • „Weh dem, dessen Gewissen schläft!“. Bertha Pappenheim (1859-1936), in: Hering, Sabine (Hg.), Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von Biographien [Schriften des Arbeitskreises Geschichte der jüdischen Wohlfahrt in Deutschland Bd.2] Frankfurt am Main 2006, S.360-374.
  • Partnerinnen an der Seite Gottes, in: Mitteilungen der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland e.V. 432 (Februar 2006), S.17-19.
  • Von Hoffnungserinnerung und „befriedetem Vergessen“, in: Ökumenische Rundschau H 3, 58 Jg. (2009), S. 300-325.
  • Mit Geschichte leben. Religionspädagogische Impulse für den Umgang mit Geschichte und Erinnerung im Religionsunterricht, in: KZG H 1, (2009), S. 308-327.
  • Jüdisch-religiöse Deutungsmuster von sozialer Arbeit und Erziehung – Bertha Pappenheim (1859-1936) und ihr weiblich-jüdisches „Projekt der Moderne“, in: Hoff, Walburga/ Kleinau, Elke/ Schmid, Pia (Hg.): Frauen- und Geschlechtergeschichte in der Historischen Pädagogik, Köln 2009.
  • Ein weiblich-jüdisches „Projekt der Moderne“, in: Lamprecht, Gerald/ Ernst, Petra (Hg.): Konzeptionen des Jüdischen [Schriftenreihe des Centrums für Jüdische Studien Bd.11], Innsbruck/ Wien/ München/ Bozen 2009.
  • Vom Umgang mit Erinnerung in Judentum und Christentum. Religionspädagogische Überlegungen, in: Link-Wieczorek, Ulrike u. Perszon, Jan (Hg.), Gemeinsame Tradition – ein Mythos? Das Verhältnis von Juden und Christen als Thema von Theologie und Religionspädagogik. In Druckvorbereitung
  • Selfies als Ausgangspunkt des Theologisierens mit Kunst, in: Gojny, Tanja/ Kürzinger, Kathrin S./ Schwarz, Susanne (Hg.), „Selfie - I like it“. Anthropologische und ethische Implikationen digitaler Selbstinszenierung (Religionspädagogik innovativ Bd 18), Stuttgart 2016, S. 151-164.
  • Judenverfolgung in Mittelalter/ früher Neuzeit, in: WiReLex 2017 (www.wirelex.de)
  • Interkulturelle Theologie als herausfordernde Ressource im Religionsunterricht, in: Konz, Britta/ Ortmann, Bernhard/ Wetz, Christian (Hg.), Wir und die Anderen? Erkundungen im Grenzgebiet von Postkolonialismus und Theologie, S. 164-180 (in Druckvorbereitung)
  • „Du weißt meine Schmach, Schande und Scham“ (Ps 69,20). Dominanzkritische Überlegungen zu inklusiver religiöser Bildung, in: Enxing, Julia/ Peetz, Katharina (Hg.), Contritio. Annäherungen an Schuld, Scham und Reue (gemeinsam mit Gautier, Dominik), [Beihefte zur Ökumenischen Rundschau 114], Leipzig 2017, S. 16-35.
  • Postkolonialismus und Interkulturelle Theologie in Deutschland. Einleitende Verortungen (gemeinsam mit Ortmann, Bernhard), in: Konz, Britta/ Ortmann, Bernhard/ Wetz, Christian (Hg.), Wir und die Anderen? Erkundungen im Grenzgebiet von Postkolonialismus und Theologie, S. 15-25 (in Druckvorbereitung).

Mitwirkung bei Schulbüchern

  • Mitarbeit beim Thema „Gottesbilder“ in: Das Kursbuch Religion 1 (5/6 Klasse), Neuausgabe 2015, Lehrerhandbuch, hg. v. Dierk, Heidrun, Freudenberger-Lötz, Petra,  Landgraf, Michael und Rupp, Hartmut
  • Mitarbeit beim Thema Paulus in: Das Kursbuch Religion 2 (7/8 Klasse), Neuausgabe 2015, Schülerband, hg. v. Dierk, Heidrun, Freudenberger-Lötz, Petra,  Landgraf, Michael und Rupp, Hartmut
  • Mitarbeit beim Thema Paulus, in: Das Kursbuch Religion 2 (7/8 Klasse), Neuausgabe 2015, Lehrerband, hg. v. Dierk, Heidrun, Freudenberger-Lötz, Petra,  Landgraf, Michael und Rupp, Hartmut

Rezensionen

  • Maierhof, Gudrun: Selbstbehauptung im Chaos. Frauen in der jüdischen Selbsthilfe 1933-1943, Frankfurt am Main/ New York 2002, in: Ariadne 42 (November 2002), S.71-72.
  • Lachmann, Rainer/ Gutschera, Herbert/ Thierfelder, Jörg: Kirchengeschichtliche Grundthemen. Historisch – systematisch – didaktisch, Göttingen 2003 u. Gutschera, Herbert/ Maier, Joachim/ Thierfelder, Jörg, Geschichte der Kirchen. Ein ökumenisches Sachbuch mit Bildern, Freiburg i.Br. 2003, in: Ökumenische Rundschau 2, 54. Jg. (April 2005), S.252-254.
  • Heinsohn, Kirsten/ Schüler-Springorum, Stefanie (Hg.): Geschichte als Geschlechtergeschichte. Studien zum 19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 2006, in: Neue Politische Literatur Jg.51 (2006), S. 134-135.
  • Lundt, Bea/ Salewski, Michael in Zusammenarbeit mit Heiner Timmermann (Hg.), Frauen in Europa. Mythos und Realität, Münster 2005, in: Neue Politische Literatur (2007).
  • Koop, Volker: Dem Führer ein Kind schenken. Die SS-Organisation Lebensborn e.V., Köln 2007, in: Neue Politische Literatur (2008).
  • Steinbacher, Sybille: "Volksgenossinnen". Frauen in der NS-Volksgemeinschaft, Göttingen 2007, in: Neue Politische Literatur (2008).
  • Bork, Stefan/ Gärtner, Claudia (Hg.), Kirchengeschichtsdidaktik. Verortungen zwischen Religionspädagogik, Kirchengeschichte und Geschichtsdidaktik, Stuttgart 2016 (erscheint in: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie H.1/ 2018)